Schalldämmlüfter und Zubehör
Schallschutzfenster allein reichen nicht immer aus. Zusätzliche Massnahmen wie Schalldämmlüfter, Rollladenkastendämmung und neue Dichtungen stellen sicher, dass der Schallschutz an keiner Stelle unterlaufen wird.
Schalldämmlüfter
Ein Schalldämmlüfter ist ein Lüftungselement, das in die Aussenwand oder in das Fenster integriert wird. Er erlaubt eine kontrollierte Zuluft bei geschlossenem Fenster, während schallabsorbierende Elemente den Aussenlärm dämpfen. Schalldämmlüfter sind besonders in Schlafzimmern und bei Dauerlärmbelastung sinnvoll.
Das bewertete Schalldämm-Mass von Schalldämmlüftern liegt typischerweise bei 30–45 dB und muss auf den Schallschutz des Fensters abgestimmt sein.
Rollladenkastendämmung
Herkömmliche Rollladenkästen sind oft akustische Schwachstellen. Eine schalltechnische Ertüchtigung umfasst:
- Innendämmung mit schallabsorbierenden Materialien
- Abdichtung der Revisionstüre
- Schallgedämmte Gurtführung oder elektrischer Antrieb
- Vorsatzkasten bei Altbauten
Dichtungen und Anschlüsse
Die Dichtungen zwischen Fensterflügel und Blendrahmen müssen intakt und auf das Schallschutzniveau abgestimmt sein. Auch die Anschlussfuge zum Mauerwerk muss schalltechnisch dicht ausgeführt werden. Der Fachbetrieb prüft bei der Besichtigung alle Dichtungen und Anschlüsse.
Fensterbänke
Aussenfensterbänke müssen schalltechnisch vom Fenster entkoppelt sein, um Körperschallübertragung zu vermeiden. Bei der Schallschutzsanierung werden auch die Fensterbänke überprüft und bei Bedarf ersetzt.